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01.11.2025

Jeder Weltcuppunkt ein Baum

Die Schweizer Skicracks waren in der Saison 2024/2025 überaus erfolgreich. Für jeden gewonnenen Weltcuppunkt pflanzt Swiss-Ski-Sponsor Helvetia einen Schutzwaldbaum.

Mit der Aufforstung eines Schutzwaldes in der Gemeinde Blenio will der Kanton Tessin die Strasse am Lukmanierpass besser vor Steinschlag und Lawinen schützen. Die Kosten für die Pflanzung von 2000 Lärchen, Arven und Bergkiefern übernimmt der Swiss-Ski-Sponsor Helvetia. Er spendete für jeden Weltcuppunkt, den die Swiss-Ski-Aktiven in der zweiten Hälfte der Saison 2024/2025 gesammelt hatten, einen Baum. So kamen insgesamt 25 000 Bäume zusammen. Im Rahmen ihres Engagements für den Schutzwald hat das Versicherungsunternehmen seit 2011 in der Schweiz bereits 265 000 Bäume gepflanzt.

21.8.2025, Medienmitteilung


Hürden für Bauen im Wald sollen hoch bleiben

Für Infrastrukturbauten im Wald wurden von 2014 bis 2023 jährlich durchschnittlich 168 Rodungen mit einer Gesamtfläche von 166 Hektaren bewilligt. Das schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf eine Motion des Aargauer Nationalrats Christian Glur (SVP). Dieser möchte Infrastrukturbauten im Wald ohne Rodungsersatz ermöglichen. Der Bundesrat lehnt dies ab, weil der Verzicht auf Rodungsersatz die Waldfläche im Mittelland und in den Talflächen verringern würde.

27.8.2025, parlament.ch


Neue Erkenntnisse aus dem Stillberg-Schutzwald

Aufforstungen bieten erst effektiven Schutz vor Lawinen, wenn die Bäume doppelt so hoch sind wie die Schneedecke. Und: Immergrüne Arven und Fichten schützen besser vor Lawinen als reine Lärchenwälder. Dies sind zwei der Erkenntnisse, die Forschende der WSL in den seit 50 Jahren laufenden Beobachtungen in der Versuchsaufforstung Stillberg bei Davos (GR) gewonnen haben. Kürzlich haben sie erstmals seit 2015 wieder alle Bäume im Projektgebiet begutachtet. Die neuen Daten sollen 2026 publiziert werden.

28.8.2025, slf.ch


Aufhübschbares aufhübschen

Er war Historiker, dann jahrelang Musiker («King Pepe»), zudem Stickkünstler und als Schreiner tätig. Jetzt verleiht Simon Hari in seinem Atelier in Bern alten Möbeln neuen Glanz. Dabei geht es ihm darum, «Verwendbares noch zu verwenden und Aufhübschbares aufzuhübschen». So wird aus dem Möbelstück vom Grosi ein Hingucker für Vintage-Fans. Häufig verwendet das Multitalent Hari für seine Objekte auch das Naturprodukt Linoleum, das einzig aus Leinöl, Holzmehl und Harz besteht.

atelierhari.ch

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