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Neuigkeiten
01.09.2025
Weniger Holz, höhere Verluste
2024 wurde in der Schweiz weniger Holz geschlagen als im Vorjahr. Gemäss Forststatistik des Bundes haben die Forstbetriebe gleichzeitig höhere Verluste eingefahren.
Mit 4.8 Millionen Kubikmeter ist die Menge des geernteten Holzes in der Schweiz 2024 gegenüber dem Vorjahr um 2% zurückgegangen. Rückläufig waren die Sortimente Stammholz (–2%) und Stückholz (–11%), zugelegt haben Industrieholz (+4%) und Hackholz (+3%). Während die Holzernte im Privatwald um 7% zurückging, erzielte der Einschlag in öffentlichen Wäldern mit 3.2 Millionen Kubikmeter ein leichtes Plus (+1%). Die 638 in der Schweiz tätigen Forstbetriebe verzeichneten Einnahmen von 622 Millionen Franken und ein Defizit von 29 Millionen Franken – 9 Millionen Franken mehr als 2023.
16.7.2025, Medienmitteilung
Eingeschleppte Arten frühzeitig erkennen
Um eingeschleppte Gehölzschädlinge und -krankheiten frühzeitig zu entdecken, hat die Eidg. Forschungsanstalt WSL mit dem Bund eine neue Überwachungsstrategie entwickelt. So werden seit diesem Jahr auf 75 Flächen in Siedlungsgebieten von 16 Kantonen alle Bäume auf acht gefährliche Organismen untersucht. Neben Insekten wie dem Asiatischen Eschenprachtkäfer gehören zu diesen auch Pilze und ein Nematodenwurm. In der zweijährigen Versuchsphase wurde zwar keiner dieser Organismen entdeckt, dafür aber andere exotische Arten – für die Verantwortlichen der Gebietsüberwachung eine Bestätigung für die Eignung der Strategie.
3.7.2025, wsl.ch
Millionenfach vom Blitz getroffen
Blitze haben einen grösseren Einfluss auf Wälder als bisher angenommen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt erstmals Berechnungen über den Einfluss von Blitzen auf Wälder vorgelegt. Demnach gehen weltweit jährlich 320 Millionen Bäume durch Blitzschlag ein. Der so verursachte Biomasseverlust setzt rund 770 bis 1090 Millionen Tonnen CO2 frei. Baumverluste durch von Blitzen entzündete Waldbrände sind in diesen Berechnungen nicht berücksichtigt. In Zukunft könnten direkte Blitzschäden infolge häufiger auftretender Gewitter noch zunehmen.
22.7.2025, tum.de
Buchenholz mit edlem Touch
Durch eine chemische Reaktion von Tannin und Eisen kann Buchenholz in Grautönen eingefärbt werden, als wäre es so gewachsen. Die Holztechnikabsolventen Lars Zinniker und Gabriel Köferli haben das Verfahren an der Berner Fachhochschule mitentwickelt und vermarkten es mit ihrem Start-up Fagusnoir. Die beiden Bieler wollen damit das Holz der häufigsten europäischen Laubbaumart nachhaltig aufwerten. Noch in diesem Jahr lanciert die Manufaktur Horgenglarus eine Special Edition ihres Stuhls «Classic 1-383» mit dem farblich veränderten Buchenholz von Fagusnoir.
fagusnoir.ch